Die Vielfalt als Stärke:
„Indien ist ein Land mit Hunderten Sprachen, Religionen und Kulturen. Dass es trotz dieser Vielfalt zu einer gemeinsamen nationalen Bewegung kam, ist für mich als Vater inspirierend – es zeigt meinen Kindern, dass Unterschiedlichkeit kein Hindernis ist, sondern eine Quelle für Kreativität und Widerstandskraft.“
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Der Zweite Weltkrieg hinterließ Großbritannien wirtschaftlich erschöpft und politisch geschwächt. Die Labour-Regierung unter Clement Attlee kündigte 1946 an, Indien spätestens bis Juni 1948 die Unabhängigkeit zu gewähren.
Politische und religiöse Spannungen
Währenddessen verschärften sich die Spannungen zwischen Hindus und Muslimen. Der Indian National Congresswurde vor allem von Hindus dominiert, während die Muslimliga unter Muhammad Ali Jinnah einen eigenen Staat für Muslime forderte. Diese Uneinigkeit stellte die Einigung des Landes infrage und machte Kompromisse notwendig.
Die Entscheidung zur Teilung
Schließlich entschied man sich für eine Teilung in zwei Staaten: das überwiegend hinduistische Indien und das muslimische Pakistan. Lord Louis Mountbatten, der letzte britische Vizekönig, setzte das Datum der Machtübergabe auf den 15. August 1947 fest – fast ein Jahr früher als ursprünglich geplant.
Ausblick auf Teil 3
Im letzten Teil beschreibe ich die Ereignisse des Unabhängigkeitstages selbst, die berühmte Rede von Nehru und die ambivalenten Gefühle zwischen Freude und Tragödie.