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Der Indische Unabhängigkeitstag am 15.8. – Teil 1

Die Kraft des gewaltfreien Widerstands:

„Als Unternehmer sehe ich in Gandhis Strategie des gewaltfreien zivilen Ungehorsams eine unglaubliche Lektion: große Veränderungen müssen nicht immer durch Gewalt erzwungen werden. Es war Ausdauer, moralische Standhaftigkeit und die Fähigkeit, Menschen aus allen Schichten hinter einer gemeinsamen Vision zu vereinen – ähnlich wie in einem jungen Unternehmen, das sich gegen große Konkurrenz behauptet.“

Ein Tag von historischer Bedeutung

Am 15. August feiern Millionen Inder den Tag, an dem 1947 die fast 200-jährige britische Kolonialherrschaft endete. Dieser Tag markiert den Beginn einer neuen Ära, in der Indien erstmals seit Jahrhunderten wieder selbst über sein Schicksal bestimmen konnte.

Der lange Weg zur Freiheit

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts stand Indien zunehmend unter Kontrolle der Britischen Ostindien-Kompanie. Nach dem Aufstand von 1857 ging die Macht direkt an die britische Krone über. Die Kolonialzeit brachte einerseits Verwaltung und Infrastruktur, aber auch Ausbeutung und politische Unterdrückung.

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wuchs die Unabhängigkeitsbewegung. Der 1885 gegründete Indian National Congress wurde zur Stimme der Bevölkerung. Führende Persönlichkeiten wie Bal Gangadhar TilakMahatma GandhiJawaharlal Nehru und Subhas Chandra Bose prägten die unterschiedlichen Strategien: von gewaltfreiem Widerstand bis hin zu militanten Aktionen.

Höhepunkte des Widerstands

Kampagnen wie der Salzmarsch 1930 und die Quit India-Bewegung 1942 setzten die britische Regierung unter enormen Druck. Gandhi bewies, dass beharrlicher, gewaltfreier Protest ein ganzes Imperium ins Wanken bringen konnte.

Ausblick auf Teil 2

Im nächsten Teil erzähle ich, wie der Zweite Weltkrieg, die wachsenden religiösen Spannungen und die politischen Entscheidungen in London schließlich den Weg für die Unabhängigkeit am 15. August 1947 ebneten.