अनुभाग 3

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Hans Castorp इन लोगों के पीछे एक पल के लिए stehen रहा और उन्हें उस हल्की, मृदु, थोड़ी उदासीन Ironie के साथ betrachtete, जो Zuschauer के लिए eigen होती है. फिर, बिना ठीक से zu wissen क्यों, वह näher trat. Nicht, weil er fotografiert werden wollte; er wollte nicht festgehalten werden, schon gar nicht in einer Welt, in der jedes Festhalten zugleich ein Verbreiten ist. Aber er fühlte sich von der Idee der Maske angezogen.

„Willst du?“ किसी ने पूछा – ein Mädchen, vielleicht; eine Stimme, jung, schnell. Und eine Hand hielt ihm eine der Brillen hin, eine andere einen goldenen Plastik-Kranz. Hans Castorp ने Kranz नहीं लिया. उसने stattdessen eine schlichte, schwarze Maske ली, die am Rand lag, unscheinbar zwischen Herzen und Eseln – ein Stück Stoff, das die Hälfte des Gesichts verdeckte und dadurch plötzlich sehr ernst wirkte. Er hielt sie kurz in der Hand. Stoff. Gummi. Ein Geruch nach neuem Material, nach Herstellung.

„Du bist altmodisch“, sagte eine Stimme neben ihm.

Er wandte sich um.

Sie stand da, etwas abseits, und trug nichts Auffälliges, keine Perücke, keine Ohren; aber ihre Augen hatten diesen Ausdruck, der zugleich müde und spöttisch ist, und ihr Mund – schmal, ein wenig nach oben gezogen – verriet eine Bereitschaft zur Bosheit, die Hans Castorp immer schon als Anmut empfunden hatte.

„Altmodisch?“ wiederholte er.

„Oui“, उसने कहा, und das Oui war nicht französisch im Lehrbuchsinn, sondern französisch als Geste, als leises Herausnehmen aus der deutschen Ordnung. „Du möchtest immer noch glauben, dass eine Maske Stoff sein müsse. Dabei ist heute alles Maske.“

Er wusste nicht, ob er sie kannte. Er wusste nur, dass er sie kannte. Denn man kennt, verehrte Leserin, verehrter Leser, nicht nur Personen; man kennt Gesten, man kennt Rhythmen, man kennt jene Art, einen Satz zu setzen, als sei er halb ein Spott, halb ein Kuss.

Sie sah auf die Hand in seiner, auf die schwarze Maske.

„Du bist sehr… korrekt,“ उसने कहा, und das Wort „korrekt“ hatte in ihrem Mund etwas, das wie ein kleines, heimliches Lachen war. „Un peu bourgeois.“

Hans Castorp ने gespürt, wie ihm warm wurde, nicht vom Champagner, sondern von diesem alten, unerquicklich jungen Gefühl, dass jemand ihn an einer Stelle berührt, die nicht sichtbar ist.

„Ordnung“, उसने langsam कहा, „ist vielleicht nur eine Angst, die sich geschniegelt hat.“

„Ah,“ उसने gemacht. „Jetzt wirst du philosophisch. Pass auf – das ist gefährlich.“

„Gefährlich,“ उसने wiederholt, und meinte nicht den Gedanken.

Sie gingen hinaus, weil drinnen zu viel Lachen war. Draußen, in der Kälte, war das Lachen gedämpft, und man hörte stattdessen das Knirschen der Schuhe auf dem frostigen Pflaster, das leise Klirren von Gläsern, das ferne Summen der Anlage, die irgendwo Wärme produzierte, als sei Wärme eine Dienstleistung.

An einem der Tische mit den Süßigkeiten blieb sie stehen und nahm ein Holzstäbchen aus dem Glas – ein einfaches, helles Stäbchen, wie es im Grunde jeder kennt, und doch war es, in ihrer Hand, plötzlich ein Gegenstand mit Bedeutung, weil sie ihn hielt. Sie stach damit in einen Marshmallow, diesen pastellfarbenen Schaum, und hielt ihn hoch, als präsentiere sie ein kleines Stück Himmel.

„Du willst?“ उसने पूछा.

Hans Castorp ने सिर geschüttelt. Er war nicht hungrig auf Zucker. Er war hungrig auf etwas anderes.

Sie sah ihn an.

„Hast du einen Stift?“ उसने पूछा. Und er hörte sich selbst mit einem Staunen, als spräche nicht er, sondern jemand, der einmal er gewesen war.

Sie lachte leise.

„Ein Stift?“ उसने कहा. „Wozu brauchst du einen Stift, mein Lieber? Du hast doch überall Stifte. In deinen Geräten. In deinen Uhren. In deinen… Apps.“

Er antwortete nicht. Er zeigte nur, fast kindlich, auf eine kleine Station, die neben dem Photobox-Theater aufgebaut war: Dort saß ein Mann – oder eine Gestalt, man konnte es nicht recht sagen –, ganz in Schwarz, und sein Kopf steckte hinter einer klaren, kantigen Scheibe, als trüge er einen gläsernen Helm. Vor ihm lag ein weißes Blatt, und mit einem Pinsel oder Stift zog er braune Linien darauf, zögernd, kunstvoll, als schreibe er nicht Buchstaben, sondern Schicksale. Ein Kind stand daneben und hielt etwas in die Höhe, vielleicht ein Bild, vielleicht ein Rahmen – und sah zu, mit jener Ehrfurcht, die Kinder manchmal dem Handwerk entgegenbringen.

„Er schreibt Namen,“ sagte Hans Castorp.

„Namen?“ उसने Augenbrauen उठाईं. „Du meinst: Identitäten.“

Er spürte einen kleinen Stich. Ja. Identitäten.

„Ich möchte,“ उसने कहा, „dass er mir meinen Namen schreibt.“

„Welchen?“ उसने पूछा.

Hans Castorp schwieg. Und in diesem Schweigen lag alles: der Krieg, die Entziehung, die Rettung, die Scham, der Luxus, die Lüge, die Müdigkeit.

Sie sah ihn an, lange.

Dann reichte sie ihm das Holzstäbchen – nicht den Marshmallow, nur das Stäbchen, leer, leicht, lächerlich.

„Voilà,“ उसने कहा. „Nimm. Schreib damit.“

„Damit kann man nicht schreiben.“

„Doch,“ उसने कहा. „Man kann mit allem schreiben, wenn man bereit ist, dass es verwischt.“

Und das war, verehrte Leserin, verehrter Leser, eine Wahrheit, so einfach, dass sie gefährlich war.

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